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Erster Weltcup in Ekaterinenburg

24.02.2009:
Schopf Brothers bei erster Entscheidung am Podest

Zum ersten Mal in der Geschichte des Naturbahnsports findet dieser Tage ein Weltcuprennen auf dem asiatischen Kontinent statt – und vom Siegerpodest lachen dieselben Gesichter: Patrick Pigneter/Florian Clara (ITA) waren auch in Novouralsk nicht zu schlagen: „Die Bahn hier liegt mir, mir machen auch die leichten Wellen nichts aus, im Gegenteil, das kommt mir sogar entgegen“, sagte Pigneter nach seinem zehnten Doppelsitzer Weltcupsieg. Das Geheimnis seines Erfolges: „Ein guter Partner, Talent und viel Training.“ Immerhin ist Pigneter einer der wenigen Athleten im Weltcup-Zirkus, die sich voll auf ihre sportliche Karriere konzentrieren können. „Ich arbeite nur halbtags und kann trainieren wann ich will.“

Nicht ganz glücklich waren Pawel Porschnev/Ivan Lazarev mit ihrem zweiten Platz, der zugleich bedeutet, dass sie auf heimischen Boden ihre letzte Chance auf den Gesamtweltcup so gut wie verspielt haben, und das, obwohl sie im zweiten Lauf Bestzeit erzielten. „Wir hatten in beiden Läufen Fehler gleich nach der ersten Zwischenzeit, bis Freitag werden wir uns etwas überlegen müssen. Sowohl beim Material als auch im fahrerischen Bereich müssen wir uns verbessern“, sagte Porschnev, der den Gesamtweltcup noch nicht abgeschrieben hat. Die Russen müssen allerdings den nächsten – und letzten – Weltcup gewinnen und Pigneter/Clara dürften maximal vierte werden.

Den dritten Platz erkämpften sich abermals die newcomer dieser Saison, Christian und Andreas Schopf. „Es ist eine schwierige Bahn, technisch sehr anspruchsvoll mit leichten Unebenheiten, auf die man sich erst einstellen und mit viel Gefühl fahren muss. Im ersten Lauf haben wir uns ein bisschen verbremst“, analysierte Christian Schopf das Rennen und sieht auch gleich Verbesserungsmöglichkeiten für das nächste Rennen: „Bis Freitag müssen wir die Materialabstimmung noch optimieren und auch im fahrerischen Bereich haben wir noch Reserven. Wir werden uns gut vorbereiten, ein bisschen laufen gehen, trainieren und am Freitag auf Sieg fahren.“

Für die Doppelsitzer wird am Freitag, dem 27. Februar der sechste und letzte PEWO Weltcup dieser Saison abgehalten.

Endergebnis Doppelsitzer:
1. Patrick PIGNETER/Florian CLARA (ITA)
1:05,23(1), 1:05,23(2), 2:11,08

2. Pawel PORSCHNEV/Ivan LAZAREV (RUS)
1:05,68(2), 1:05,82(1), 2:11,50

3. Christian SCHOPF/Andreas SCHOPF (AUT)
1:06,14(3), 1:06,14(3), 2:12,28

4. Andrzej LASZCZAK/Damian WANICZEK (POL)
1:06,72(4), 1:06,93(5), 2:13,65

5. Aleksandr EGEROV/Petr POPOV (RUS)
1:08,26(8), 1:06,76(4), 2:15,02

6. Thomas WEISS/Andreas LEITER (ITA)
1:07,48(5), 1:08,41(7), 2:15,89

10. Kaj JOHNSON/Greg JONES (CAN)
1:10,25(10), 1:15,77(11), 2:26,02

Weltcupstand Doppelsitzer (5/6):
1. Patrick PIGNETER/Florian CLARA (ITA) 470
2. Pawel PORSCHNEV/Ivan LAZAREV (RUS) 430
3. Christian SCHOPF/Andreas SCHOPF (AUT) 335
4. Andrzej LASZCZAK/Damian WANICZEK (POL) 296
5. Christian SCHATZ/Gerhard MÜHLBACHER (AUT) 267
6. Thomas WEISS/Andreas LEITER (ITA) 266
7. Aleksandr EGEROV/Aleksandr POPOV (RUS) 258
8. Thomas KAMMERLANDER/Christoph REGENSBURGER (AUT) 173
9. Stanislav KOVSHIK/Roman MOLVISTOV (RUS) 156

WC Doppel-Siegerehrung in Russland (Foto: ÖRV/Wagner)

Copyright by Wagner / ÖRV Pressestelle
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